Hjalmar Schacht vor Gericht

Der ehemalige Direktor der Reichsbank und Wirtschaftsminister im Nazireich musste sich 1946 vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal verantworten. Die Verhandlungen in diesem Prozess mit Hitlers ehemaligem Finanzzauberer sind sehr aufschlussreich. Sie verraten unfreiwillig viel über das Wesen der Nazi-Herrschaft.

Hermann Ploppa

Hjalmar Horace Greeley Schacht gilt vielen als genial-diabolischer Geldbeschaffer des Nazi-Regimes. Ohne seine einfallsreichen Finanzmanipulationen hätte Hitler unmöglich seinen Angriffskrieg in aller Ruhe vorbereiten können.

Gleichwohl hat Schacht es immer verstanden, seine Gegner und Kritiker im Unklaren zu lassen, zu welchem Lager er eigentlich gehört. Oder exakter gesagt: er hat stets mehrere Optionen offen gehalten.

Rückblickend auf Leben und Werk des Hjalmar Schacht läßt sich sein Verhalten entweder als das Verhalten eines Nazis oder als Verhalten eines Anti-Nazis lesen. Geschickt nutzt Schacht die Differenzen unter den Allierten aus, um schließlich das Nürnberger Tribunal als freier Mann verlassen zu können.

Hjalmar Schacht

Vor dem Nürnberger Tribunal steht ein hochgebildeter, kosmopolitischer Angeklagter. Schacht ist kein polternder Sauf- und Raufbold wie Robert Ley. Kein gemästeter Räuberhauptmann wie Hermann Göring. Kein mickriger Hetzer wie Julius Streicher. Im Falle der drei Letztgenannten ist die Beurteilung für die Jury recht einfach. Diese Angeklagten offenbaren ihre dürftige intellektuelle Statur. Ihr Handeln ist zweifelsfrei dokumentiert. Ihre Motive sind eindeutig. Sie haben keine Spuren gelegt, aus denen man im nachhinein eine mögliche Distanz zum Nazi-Terror hätte ableiten können. Sie wissen, daß sie ihren Hals nicht vor dem Schlachterhaken bewahren können, was für Ausreden auch immer sie sich ausdenken mögen.

Nicht so Hjalmar Schacht. Wohl hat sich der Weltmann im äußeren Erscheinungsbild seinen Leidensgenossen auf der Anklagebank angenähert. Schacht sieht mitgenommen aus. Aus dem polierten, unangreifbar hinter seiner Nickelbrille unnahbare Arroganz ausstrahlenden Bankpräsidenten ist ein gealtertes räudiges Gerippe geworden. Aber Schacht weiß, daß das hohe Tribunal es nicht wagen wird, ihm sein liebgewordenes Leben zu nehmen. Schacht befindet sich in ähnlicher Position wie der DDR-Geldbeschaffer Schalck-Golodkowski. Letzterer wird der Judikative bis auf den heutigen Tag vorenthalten. Auch Schacht könnte ja Dinge wissen, die bei einer konsequenten Strafverfolgung auf die Staaten, die seine Strafverfolgung angeordnet haben, zwangsläufig ein unvorteilhaftes Licht werfen würden.

Der leicht ramponierte Geldzauberer von Adolf Hitler tritt selbstbewußt vor dem Nürnberger Tribunal auf. Er mokiert sich mit spitzen Bemerkungen über sachliche Fehler der Anklage. Selbst beim schweißtreibenden Kreuzverhör verfällt der Bankier bisweilen in sein sarkastisches Lachen. Er ist nicht weit davon entfernt, die Ankläger als junge Rotzlöffel zu titulieren. Meistens ist Schacht dabei im Recht.

Hier steht ein Mann, der kürzlich noch auf Augenhöhe mit den Mächtigen der Welt agiert hat. Ein Mann, der weiß, daß es in den USA Freunde gibt, die sich für ihn nachdrücklich verwenden. Amerikanische Freunde, die gerade in Deutschland weilen, gar nicht weit weg von Nürnberg. Um zu verstehen, warum die Position des Finanzkünstlers im Nürnberger Halsgericht alles andere als hoffnungslos ist, müssen wir den Weg des genialen Hjalmar Schacht einige Stationen zurückverfolgen.

 

Seit 1923 stand Hjalmar Schacht im Zentrum der Macht in Deutschland. Im Alter von 46 Jahren wechselte er von einer Privatbank an die Spitze der deutschen Reichsbank. Damit war der junge Finanzexperte verantwortlich für die Ausgabe von Geldnoten, für die Währungsreserven-Erhaltung, für die Goldvorräte, sowie den reibungslosen Ab- und Zufluß von Kapial an und von den Privatinstituten; sowie für den Leitzins.

Sein Einstand als oberster Währunsghüter war brilliant: mit einem Federstrich beendete er die ins Absurde wuchernde Hyperinflation der Deutschen Mark. Die genauen Ursachen jener Hyperinflation sind bis heute unter Experten umstritten. Eine These lautet, daß die deutsche Regierung die Nominalpreise absichtlich ins Astronomische getrieben habe, um damit den Siegermächten des Ersten Weltkrieges die Unmöglichkeit, die Kriegsrepationsforderungen erfüllen zu können, vor Augen zu führen, und auf diese Weise eine Neuverhandlung des Vertrages von Versailles zu erzwingen.

Der 1923 ausgehandelte Dawes Plan brachte denn auch eine Milderung der Bedingungen insoweit, daß die gesamte Reparationssumme auf einen sich über Jahrzehnte erstreckenden Zeitraum ausgedehnt wurde. Nun, Dawes war selber ein US-Bankier, der als Regierungsbeauftragter der US-Administration die Interessen seiner Bankkreise virtuos zu vertreten wusste.

Rund um den Dawes Plan spielt sich folgendes ab: die US-Banken verleihen Deutschland Geld, wofür sich die deutsche Regierung in USA Gold kaufen kann, das wiederum an die Alliierten, also vor allem die ausgelaugten Länder Frankreich und Großbritannien zur Wiederherstellung der nationalen Wirtschaft geht. Damit sind diese Staaten wieder halbwegs liquide und in der Lage, ihre Kriegsschulden gegenüber den USA zu begleichen. Dieser Rückfluss stimuliert wiederum die US-Wirtschaft.

Der nach Deutschland strömende Kapitalfluss aus USA übersteigt allerdings die zur Tilgung der Dawes-Verpflichtungen erforderliche Summe erheblich. Deutsche Konzerne veräußern Patente an US-Konzerne. US-Konzerne erwerben bedeutende Anteile an deutschen Konzernen. Konglomerate wie IG Farben und Vereinigte Stahlwerke bilden sich genau jetzt, und sie besitzen wiederum Anteile an US-Konzernen. New Yorker Banken versorgen die neuen deutschen Konzerne mit gigantischen Geldsummen als Starthilfe. Rockefellers Standard Oil of New Jersey (ESSO) und IG Farben tauschen über die Jahre so viele Anteile aus, dass man fast von einem zusammenhängenden Konzern sprechen kann.

Auf der Seite der US-Konzerne werden die Transaktionen von den Banken Brown Brothers sowie Harriman Banking abgewickelt. Die juristische Betreuung obliegt der Anwaltssozietät Cromwell & Sullivan. Tonangebende Anwälte bei Cromwell & Sullivan: die Brüder Allan Welsh Dulles und John Foster Dulles.

Man muß diese Konstellation im Auge behalten, wenn man die weiteren Vorgänge in Deutschland verstehen will. Der neue Reichsbankpräsident Dr. Hjalmar Schacht beendet die Hyperinflation, wie gesagt, mit einem einzigen Federstrich. Die neue Rentenmark bleibt stabil. Ein erstaunlicher Vorgang, da sich ad hoc an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht allzuviel geändert hat.

Der Young Plan 1930 bringt eine weitere Modifizerung der Reparationsleistungen. Diese erfolgen nun ausschließlich in Geld, und die Raten werden soweit gestreckt, daß die letzte Rate 1988 bezahlt worden wäre. Schacht tritt für die vollständige Abschaffung der Reparationsforderungen ein. Er sieht angeblich in dem Young Plan keine Verbesserung, und reicht seinen Rücktritt ein. Tatsächlich aber verstehen sich Owen D. Young und Hjalmar Schacht so prächtig, dass sie gemeinsam die Bank für Internationale Zusammenarbeit aus der Taufe heben, mit Sitz in der neutralen Schweiz. In der Bank for International Settlement treffen sich einmal im Monat die Präsidenten der Regierungsbanken u.a. von Frankreich, USA, Italien, Großbritannien, Japan und Deutschland. In dieser Geheimgesellschaft werden die großen Kapitalströme zwischen den Staaten reguliert. Auch später noch, völlig ungestört, als längst die Soldaten der betreffenden Länder zum Töten aufeinander gehetzt werden.

Schacht wird nun mehr als bisher hinter den Kulissen aktiv für eine politische Lösung der von ihm gegeißelten Missstände. Er reist häufig in die USA und nach Großbritannien. Wen er dort trifft, und was er genau bespricht, bleibt im Dunkeln. Als er 1930 von einer USA-Reise zurückkehrt, ist für ihn plötzlich die politische Agenda völlig eindeutig. Auf einer Versammlung der Bayerischen Volkspartei erklärt Schacht, der zu den Mitbegründern der liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) gehört: man müsse sich entscheiden, ob man gegen 25% Sozialisten oder gegen 20% Nationalsozialisten regieren wolle. Es ist nicht schwer, die Antwort vor diesem Publikum zu erraten. In der Folge bedrängt er zunächst Reichskanzler Brüning, Hitler in die Regierung zu nehmen. Den Reichskanzler der Barone, Franz von Papen (wie Brüning Mitglied im katholischen Zentrum), besucht der Ex-Bankdirektor zuhause und sagt ihm höchst undiplomatisch: von Papen solle seine Kanzlerschaft an Hitler übertragen. Nur Hitler sei in der Lage, die Nation zu retten.

Schacht ist denn auch der Initiator jener berühmten Begegnung des neuen Reichskanzlers Hitler mit deutschen Top-Industriellen in Görings Wohnpalast im Reichstagspräsidium am 20. Februar 1933. Diese Begegnung und die nachfolgenden Geld-Transfers sind einwandfrei durch Dokumente belegt. Ein Sonderfall in der Geschichtsforschung. Ansonsten sind Geldtransfers von Industriellen an die Nazis nur über Gerüchte oder Zeugenaussagen bekannt geworden.

Hitler hatte für seine Koalitionsregierung aus NSDAP und Deutschnationaler Volkspartei keine parlamentarische Mehrheit finden können. Die sollte jetzt bei der Wahl am 3. März 1933 das Volk mit dem Stimmzettel hergeben, koste es was es wolle. Ein wahres Pfingstwunder ereignet sich am 20. Februar. Besonderen Anklang findet die Ankündigung von Reichstagspräsident Hermann Göring, die anstehende Reichstagswahl werde voraussichtlich die letzte Wahl im Laufe der nächsten zehn Jahre, wenn nicht gar der nächsten hundert Jahre sein.

Die anwesenden Industriellen werden von einer Woge der Begeisterung hinweggespült, und als Schacht mit einem Hut die potenten Leistungsträger angeht, landen in der Kopfbedeckung drei Millionen Reichsmark. Damit ist der Erfolg der Nazis im Endspurt um die Reichstagswahl gesichert.

Ein imposantes Historiengemälde entsteht vor unserem geistigen Auge. Die Realität sieht indes anders aus. Zunächst wird Schacht von den anwesenden Kapitalpotenzen aufgefordert, ein Sonderkonto „Treuhand“ bei der Bank Delbrück, Schickler & Co einzurichten. Schacht ist Bevollmächtigter dieses Kontos, und der darf Hitler und Rudolf Heß Schecks ausstellen. Der warme Geldregen kommt indes nicht nur den Nazis zugute. Vielmehr müssen sich die Hitler-Mitstreiter das Spendengeld mit der Deutschnationalen Volkspartei des Alfred Hugenberg teilen. Das beteuert zumindest Geldsammler Schacht in Nürnberg. Die DVP, jene Partei des 1928 verstorbenen Gustav Stresemann, bekommt Wind von der Wohltätigkeit und fordert erfolgreich ihren Abschnitt aus dem Kuchen ein.

Dass der gespendete Betrag in den verbliebenen drei Wochen bis zur Reichstagswahl am 5. März 1933 das Ruder noch entscheidend zugunsten der extremen Rechten herumreißen konnte, ist auszuschließen. Als nach vollzogener Wahlschlacht Hjalmar Schacht am 4. April 33 das Sonderkonto Treuhand auflöst, befinden sich dort noch immer 600.000 Reichsmark, die von keiner der drei Parteien abgehoben worden sind. Nach eidlicher Aussage Schachts in Nürnberg hat er das Guthaben auf das Konto Ic bei der Reichsbank auf seinen Namen eingezahlt. Nach dem Reichstagsbrand und den martialischen Revieransprüchen Hitlers und seiner militanten Parteigänger erfolgt kein Widerspruch, als die 600.000 Reichsmark sodann an Ribbentrop weitergeleitet werden.

Die warme Wahlkampfspende durch die deutschen Industriellen im Februar 1933 kann also nur ein kleiner Beitrag zum Erfolg Hitlers gewesen sein. Der Augenschein lehrt, dass die NSDAP seit 1930 einen Geldbedarf hat, der den Kapitalhunger aller anderen Parteien der Weimarer Republik um ein Vielfaches übersteigt. Hitler führt „amerikanische“ Wahlkämpfe mit modernster Logistik. Dazu gehört, dass er seine Wahlkampftourneen im Stil amerikanischer Kampagnen werbewirksam mit dem Flugzeug absolviert. Irrsinnige Mengen an Plakaten und anderen Werbeflächen werden eingesetzt.

Wer dann noch nicht an die hervorstechenden Fähigkeiten des braunen Messias glauben will, wird von einer gigantischen Privatarmee, der SA und SS, niedergetrampelt. All das kostet eine irrsinnige Summe. Wer hat z.B. die hochmodernen Pistolen US-amerikanischer Bauart bezahlt, mit der jeder NS-Privatsoldat bestückt ist, und die jeden Widerstand durch die Rotfrontkämpfer zum Selbstmordkommando machen? Dass die deklassierten Kleinbürger, arbeitslosen Proletarier und konkursbedrohten Bauern in der NS-Bewegung diesen gigantischen Staat im Staate durch Beiträge und Spenden finanziert haben, ist ausgeschlossen.

Kurz gesagt: hier müssen finanziell hochpotente Kreise, potenter als deutsche Industriekapitäne, viel Geld in die Nazi-Organisation investiert haben.

Noch nicht einmal zwei Wochen nach dem Wahlsieg der extremen Rechten wird Schacht erneut Präsident der Reichsbank. Generös hatte Hitler auf das Gehalt für seine Tätigkeit als Reichskanzler verzichtet. Schacht folgt ihm nach und senkt sein Gehalt als Bankpräsident.

1934 übernimmt Schacht sodann auch noch das Wirtschaftsministerium. 1935 ernennt Hitler Schacht zum Generalbevollmächtigten der Kriegswirtschaft. Damit ist aus dem Finanzfachmann ein allmächtiger Wirtschaftsdiktator geworden. Schacht ist befugt, allen Ministerien und Ämtern Anweisungen zu geben. Alles unter einem einzigen Gesichtspunkt: Deutschland fit zu machen für einen Angriffskrieg.

Ein gigantisches „Government Spending“ findet statt. Eine derart gigantische Auftragsflut seitens der Regierung an deutsche Konzerne, dass die zirkulierende Geldmenge an Reichsmark nicht ausreicht. Die Konjunktur zu überhitzen und dazu neue Geldscheine drucken, das hätte verheerende Folgen. Der Hexer Schacht erfindet die Mefo-Wechsel. Anstatt mit Geld werden deutsche Rüstungsunternehmen mit Optionsscheinen bezahlt, für deren Deckung Schachts Reichsbank die Garantie übernimmt. Die Kalkulation geht auf: viele Betriebe bewahren die Wechsel über Jahre in ihrem Safe, weil sie diese Wechsel für sicherer halten als die Reichsmark.

So ist die Inflationsgefahr einstweilen gebannt, und es ist genug Kapital im Umlauf, um einen normalen Außenhandel betreiben zu können. Die Wirtschaftsdepression hatte zunächst zu einer Schrumpfung der Wirtschaftstätigkeit weltweit geführt. Der internationale Handel wird vorsichtigerweise ab jetzt bis zum Vertrag von Bretton Woods 1944 vornehmlich bilateral betrieben: jeweils zwei Staaten treffen Übereinkünfte über das Ausmaß ihres jeweiligen Handels miteinander. Die Geschäftstransaktionen über die Grenzen hinweg erfolgen in allen Staaten nur noch in permanenter Absprache mit den eigenen Regierungen. Auch Schacht trägt der neuen Vorsichtigkeit Rechnung durch seinen Neuen Plan von 1934: es darf nur noch so viel nach Deutschland importiert werden wie auch wieder exportiert wird. Schacht will möglichst viele Devisenreserven anlegen.

Die enorme Konjunkturspritze durch Regierungsausgaben in die Rüstung bringt schnell Vollbeschäftigung. Die Menschen haben wieder Geld, nicht nur für das unmittelbare Überleben, sondern auch zum Sparen. Dieses Geld führt Schacht 1935 auch wieder der Rüstungswirtschaft zu durch die Reichsanleihe, die 500 Milionen Reichsmark abschöpft.

Doch Hitler geht die Kriegsvorbereitung nicht schnell genug. 1936 wird ein Vierjahresplan verkündet. Die deutsche Wirtschaft soll möglichst rasch in die Lage versetzt werden, von Importen vollständig unabhängig zu sein. Hitler setzt Schacht den Reichsmarschall Göring vor die Nase, als Vorsitzenden des Ausschusses für den Vierjahresplan. Schacht hält die Vernachlässigung des Außenhandels für verhängnisvoll. Er tritt als Wirtschaftsminister zurück.

Jedoch als Präsident der Reichsbank setzt er alle Hebel in Bewegung, um die leeren Kassen des Reichs wieder zu füllen. Denn mittlerweile übersteigt der Import bei weitem den Export, die Devisen schrumpfen dahin.

Aber da gibt es noch die Juden. Die werden jetzt konsequent ausgeraubt. Im Dritten Reich ist es bei Todesstrafe verboten, deutsches Vermögen ins Ausland zu transferieren. Schacht hat dieses Gesetz unterschrieben. Durch das Haavara-Abkommen wird die Auswanderung von Juden nach Palästina gewinnbringend organisiert. Deutschland erhält von emigrierenden Juden deren Vermögen, und kauft für einen Teil des gewonnenen Geldes Waren in Palästina. Nazis und Zionisten treten sich hier zum ersten Mal als Geschäftspartner gegenüber.

1938 reist Schacht nach London, um sich mit einem Vertreter des Jüdischen Weltverbandes zu treffen. Beabsichtigt ist folgender Handel: die jüdischen Gemeinden in Großbritannien und den USA zahlen für jeden auswandernden Juden 10.000 Reichsmark Ablösesumme an das Deutsche Reich. Deren Besitz bleibt natürlich in Deutschland und wird versteigert. Schacht erhofft sich von diesem Deal einen Reinertrag aus dem britisch-amerikanischen Kopfgeld von 1,5 Milliarden Reichsmark für die deutsche Aufrüstung. Aber aus dem Handel wird nichts.

Am 7. Januar 1939 offenbart der Vorstand der Deutschen Reichsbank dem Führer Adolf Hitler, dass die Reichskassen leer sind. In einem Memorandum erklären sieben Direktoriumsmitglieder, dass die Goldreserven aufgebraucht sind. Dass man im letzten Jahr so viel neues Papiergeld in Umlauf hat bringen müssen wie die gesamten fünf Jahre vorher nicht. Und wenn jetzt auch noch ein größerer Personenkreis ihre Mefo-Wechsel einlösen wollte, dann bliebe nur noch der Offenbarungseid. Die Leute hätten Geld. Aber sie könnten sich keine Konsumartikel in ausreichender Menge dafür kaufen. Die Qualität der Waren habe sich rasant verschlechtert. Kurzum: die Probleme der Wirtschaft durch das Drucken neuen Geldpapiers zu lösen, das sei mit diesem Bankenvorstand keinesfalls zu machen.

Hitler feuert fast das gesamte Direktorium. Schacht ist jetzt Minister ohne Geschäftsbereich. Denn Hitler fürchtet den offenen Bruch mit Schacht. Der Finanzmagier bleibt der Reichsregierung als Berater verbunden. Als die Banken der besetzten Niederlande und Belgien der Reichsbank untergliedert werden sollen, erstellt Schacht ein Gutachten.

Und irgendwie bringt Schacht es fertig, sich rechtzeitig in Verbindung zu bringen mit dem deutschen Widerstand gegen Hitler. Was er nun genau gegen diese Nazi-Diktatur unternommen haben soll, wird nie konkret sichtbar. Aber er hat Kontakt mit einer dubiosen Figur des deutschen Widerstandes: Hans Bernd Gisevius. Dieser ehemalige Gestapo-Funktionär ist viel für die militärische Abwehr unter Admiral Canaris unterwegs, meistens in der Schweiz. Dort trift er sich mit Allan Dulles vom US-Geheimdienst OSS. Nach dem Krieg ist er dessen Lieblingsschützling. In Nürnberg wird Gisevius zugunsten Schachts aussagen.

Nach dem 20. Juli 1944 kommt Schacht kurzfristig in ein Konzentrationslager. Es gab auch in den KZs VIP-Lounges für prominente Häftlinge. Schachts Reverenz als Nazi-Gegner scheint gesichert.

Dennoch verhaften ihn die Besatzungsbehörden. Schon bei der ersten Staffel des Nürnberger Militärtribunals (NMT) ist Schacht dabei. Die vier Besatzungsarmeen haben gigantische Mengen von Dokumenten aus dem Nazi-Staat aufgespürt und sichergestellt. Ganze Arbeitsstäbe zusammen mit Helfern – deutsche Mitarbeiter belasteter Unternehmen und Körperschaften, sowie Displaced Persons, also befreite, aber orientierungslose ausländische Zwangsarbeiter – durchkämmen Büros, Keller und Verliese in Deutschland nach belastenden Dokumenten.

Der Chefankläger der USA wird Robert Jackson. In einem Rechenschaftsbericht über seine bisherige Recherche in Deutschland im Juni 1945 schreibt Jackson an den neuen US-Präsidenten Truman, daß er möglichst rasch mit dem Prozeß beginnen möchte. Die Zeugen seien noch am Leben und auffindbar. Jackson scheint zu ahnen, daß die Koalition der Sieger zerbröckeln könnte. Jetzt müsse ein Tribunal die Standards des Internationalen Kriegsrechts und der Haager Konvention wieder konsolidieren und damit die Tonlage für die Nachkriegszeit vorgeben. Das Belastungsmaterial sei immens und bei weitem noch nicht ausgewertet. Die Gefahr, sich in Einzelheiten zu verlieren, sei groß. Aber man müsse, bei aller Imperfektion, jetzt anfangen.

Der Prozss begint im November, noch nicht einmal ein Jahr nach Kriegsende. Jacksons Anklage bündelt sich in fünf Anklagepunkten: 1. illegale Machtergreifung und Unterjochung Deutschlands unter einen Polizeistaat; 2. Vorbereitung und Durchführung eines Angriffskrieges; 3. Kriegsführung unter Missachtung des Internationalen Rechts; 4. Versklavung und Plünderung der Bevölkerung in besetzten Ländern; 5. Verfolgung und Vernichtung von Christen und Juden.

Von Kollektivschuld des deutschen Volkes ist hier nicht die Rede. Sehr genau fokussiert Chefankläger Jackson auf eine kleine aber sehr einflussreiche Gruppe von Personen. Innerhalb der beiden verfeindeten Fraktionen der US-Besatzungskräfte gehört Jackson eindeutig zu den „New Dealern“, den Parteigängern Roosevelts. Für Jackson gehört die Mehrheit der deutschen Bevölkerung zu den unterdrückten Opfern einer kleinen Nazi-Clique. Problematisch wird Jacksons Anklage dadurch, dass der Chief Justice nicht so recht weiß, wie er dieses Gravitationsfeld der Nazi-Täter nennen soll. So spricht er bezüglich der Täter von einer „Verschwörung“ (Conspiracy). Nicht an einer einzigen Stelle wird dieser nebulöse Begriff präzisiert. Welchen pressure groups und lobbies gehören die Täter an; welche weltanschaulichen Motive, welche über den Tag hinausweisenden Ziele haben die Verschwörer auf der Anklagebank in Nürnberg?

Die sprachliche Hilflosigkeit steht für Berührungsverbote, der die Strafverfolgung durch die Alliierten ausgesetzt ist. Die Angeklagten agieren, nimmt man die Anklage beim Wort, in einem nebulösen Raum. Peinlich genau werden persönliche, soziale, politische und finanzielle Verknüpfungen ausgeblendet.

Auch die Anklagen gegen die einzelnen Personen auf der Anklagebank haben ihre gravierenden Schwächen. Vielen Angeklagten wird fälschlicherweise ein Generalsrang in SS und SA zugeschrieben. Franz von Papen wird als Mitglied der NSDAP aufgeführt.

Die Anklageerhebung gegen Schacht zeugt nicht nur von Unkenntnis im biographischen Detail, sondern auch von gravierendem Unverständnis für die Eigenheiten der deutschen Verfassung und gesellschaftlicher Spielregeln. Schacht ist nie Mitglied in der NSDAP gewesen; er war auch nie Mitglied im Reichstag. Das Tribunal will Schacht die hohe Staatsverschuldung zur Last legen. Diese Bürde kann Schacht mokant lächelnd an das Reichsfinanzministerium weitergeben. Den Mefo-Wechsel hätte Schacht eingeführt, um die Aufrüstung zu verschleiern. Der Angeschuldigte gibt zurück: es seien Milliarden von Mefo-Wechseln ausgegeben worden, nicht nur an Großunternehmer im inneren Zirkel der Macht, sondern auch an tausende mittelständischer Unternehmer, für die es ja kein Geheimnis gewesen sei, dass sie für die Aufrüstung lieferten.

Viel Irrelevantes wird von Jackson gegen Schacht ins Feld geführt. Er präsentiert unterwürfige Ergebenheitsbriefe und Reden des Finanzkünstlers an seinen geliebten Führer Adolf Hitler. Schacht steht jedoch nicht vor Gericht wegen opportunistischer Speichelleckerei.

Wenigstens gelingt es Justice Jackson auf diese Weise, der Jury den ehrenwerten Reichsbankpräsidenten als Lügner vorzuführen. An Schacht geht die Frage, ob er die Nazi-Größen persönlich gekannt habe, und zwar über das Maß des für seine Profession notwendigen Minimums hinaus. Jackson grillt Schacht mit einer Reihe von Namen: wie wars mit Streicher? Oder Bormann? Nein, beteuert Schacht. Vielleicht einmal irgendwo gesehen. Und Jackson präsentiert Fotographien in feinster Qualität aus der Werkstatt des Hitler-Leibfotographen Hoffmann. Schacht druckst herum. Nun ja, der Herr neben Streicher, das könnte ich wohl gewesen sein.

Dass Schacht es darauf ankommen lässt, von Jackson wie ein kleiner Taschendieb vorgeführt zu werden, erstaunt. Offenkundig rechnet er nicht damit, von diesem Tribunal härter angefasst zu werden. Der Erkenntniswert jener moralischen Matador-Vorführung ist allerdings gleich null. Jackson hat seinen Show-Effekt. Sonst nichts.

Weitaus mehr Erkenntnisse verdankt die Nachwelt der unermüdlichen Verteidigung Schachts durch Dr. Rüdiger Dix. Der deutsche Anwalt stützt seine Defensivtaktik auf folgende Argumente:

  • Schacht war nie Nazi. Zahllose Äußerungen belegen das.
  • Schacht hat seine Position genutzt, um Juden zu schützen, und sich öffentlich gegen Ausschreitungen gegen Juden gewandt.
  • Die Vorbereitung des Angriffskrieges hat Schacht abgelehnt, und in seiner Eigenschaft als Wirtschaftsminister und Reichsbankpräsident hat er Maßnahmen eingeleitet, die den Angriffskrieg zwar nicht verhindern, aber drosseln konnten.
  • Schacht versuchte, ein deutsches Widerstandsnetz aufzubauen, wurde dabei aber u.a. durch die Unterstützung des Auslands für Hitler nachhaltig gestört.

 

Natürlich ist es Schacht nicht verboten, aufgrund der Suggestionen seines Verteidigers solange und soviel herumzulügen wie es ihm gefällt. Solange er nichts beeidet, sind seiner Phantasie keine Grenzen gesetzt. Justice Jackson muss warten, bis er mit seinem Kreuzverhör dran ist.

Dennoch ist davon auszugehen, dass die meisten der Aussagen im Duett Dr. Dix – Dr. Hjalmar Schacht der Wahrheit recht nahe kommen.

Dass Schacht nie Nazi gewesen sei, belegt der Angeschuldigte dadurch, dass er nie Parteimitglied gewesen ist. Die innere und äußere Distanz zur Nazi-Szene wird sicher auch durch Jacksons Fotogalerie nicht in Abrede zu stellen sein. Für Schacht war die Hitler-Entourage ein ekelhaftes Vehikel, um ein günstiges Investitionsklima herzustellen. Mehr nicht.

Schacht hat tatsächlich einige Male öffentlich in aller Deutlichkeit Stellung bezogen gegen den Terror gegen jüdische Mitbürger in Deutschland. Anlässlich der Ostmesse in Königsberg hält Schacht am 18.8.1935 eine Rede, die sogar über Rundfunk im gesamten Reichsgebiet zu vernehmen ist. Hier bezieht er Stellung gegen

„…Leute, die im Schutze der Dunkelheit heldenhaft Fensterscheiben beschmieren. Die jeden Deutschen brandmarken, der in einem jüdischen Geschäft Handel treibt. Die jeden früheren Freimaurer“ – Freimaurerei war verboten – „als Halunken bezeichnen. Und schließlich gegen diejenigen Leute im berechtigten Kampf gegen Pastoren und Priester, die von der Kanzel über Politik reden, die aber selbst nicht zwischen Religion und Missbrauch der Kanzel unterscheiden können … In Übereinstimmung mit der aktuellen Gesetzgebung und in Übereinstimmung mit den verschiedenen Erklärungen, die vom Stellvertreter des Führers gemacht worden sind und auch vom Reichsminister des Inneren, dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda (selbstverständlich auch vom Wirtschaftsministerium), ist es jüdischen Unternehmen erlaubt, ihre Geschäftstätigkeit wie bisher fortzuführen … Niemand ist in Deutschland ohne Rechte. Entsprechend Artikel 4 des NSDAP-Programms kann der Jude weder ein Bürger noch ein Deutscher sein. Aber Artikel 5 des Parteiprogramms hält auch für ihn gesetzliche Regelungen bereit. Das bedeutet: er darf keinen Willkürakten unterworfen sein, sondern nur dem Gesetz.“ (Zurückübersetzt aus englischer NMT-Abschrift)

 

Die berühmte Königsberger Rede konnte durch Goebbels Volkempfänger schlüpfen; der Abdruck in der gleichgeschalteten Presse wurde indes unterbunden. Dafür ließ Schacht die Rede in der Zeitung der Reichsbank, die immerhin eine Auflage von 250.000 Exemplaren hatte, an exponierter Stelle abdrucken.

Die Rede Schachts wird so ausführlich zitiert, weil sie die Position des Finanzjongleurs zur Judenverfolgung umfassend darlegt. Schacht wendet sich gegen Auswüchse des antisemitischen Nazi-Terrors. Seine Sorge gilt allerdings primär der Beeinträchtigung der Wirtschaftstätigkeit von 500.000 in Deutschland lebenden Juden. Deshalb bekräftigt er ihnen gegenüber in aller Deutlichkeit: die Geschäfte gehen weiter! Denn Schacht braucht die Wirtschaftskraft dieser fleißigen Mitmenschen. Das Geld in den Händen jüdischer Bankiers in Deutschland ist von Schacht fest eingeplant in seiner Aufrüstungswirtschaft mit den diversen Geheimfächern der Mefo-Wechsel.

Auffälligerweise erwähnt Schacht seine Beziehung zu dem Hamburger jüdischen Großbankier Max Warburg in Nürnberg mit keinem Wort. Warburg sitzt nach wie vor in vielen Aufsichtsräten wichtiger deutscher Konzerne. Noch 1934 hatten Hjalmar Schacht und Max Warburg mit dem US-amerikanischen Bankhaus Brown Brothers, Harriman Co. ein Abkommen geschlossen. Deutsche Exporte nach USA würden durch das New Yorker Bankhaus und seine Anwaltskanzlei Cromwell & Sullivan, in personam John Foster und Allan Dulles, vertreten und finanziell abgesichert.

Schacht möchte es nicht mit der weltweit präsenten Warburg-Familie verderben. Denn Max Warburgs jüngerer Bruder Paul Warburg lebte schon seit der Jahrhundertwende in New York. Er war dort Teilhaber der nunmehr massiv in Deutschland investierenden Bank Kuhn Loeb & Co. Paul Warburg war der Erfinder der US-amerikanischen Notenzentralbank (Federal Reserve Board). Dadurch hatte er die Voraussetzungen geschaffen für die Bank für Internationale Zusammenarbeit mit Sitz in Basel. Wie bereits ausgeführt, ist die BIS das zentrale Organ der Zentralbanken vor allem der USA, Großbritannien und Deutschland. Paul Warburg war diesen Organisationen bis zu seinem Tode 1932 als Berater verbunden. Schacht musste sich vor Max Warburg stellen, wollte er sich nicht ernstlich von der angelsächsischen Finanzwelt isolieren.

Welche Gefühlstemperatur muss wohl zwischen den beiden ungleichen Symbiose-Partnern geherrscht haben? Schacht spielt jetzt den Beschützer des von der SA und Streicher angegifteten Bankiers. Max Warburg: der deutsche Patriot, der hanseatisch-konservative Sponsor von Kultur und Caritas in seiner Heimatstadt Hamburg. Ausgeliefert einem windigen Opportunisten; je nach Wetterlage liberal-konservativ oder nationalsozialistisch. Den Finanzerträgen verpflichteter als einer Nation oder einer Wertegemeinschaft.

Wir müssen den Opportunismusvorwurf gegen Schacht in einem Punkt relativieren: Schachts Verachtung gegen Juden ist so stark, dass er sogar beim peinvollen Nürnberger Kreuzverhör mannhaft zu seiner Ein-Punkte-Überzeugung steht. GotthelfemirichkannichtandersAmen. Das hört sich so an:

Schacht: Bezüglich des Grundsatzes des dominierenden Einflusses in der Regierung, bei gesetzlichen und kulturellen Fragen, habe ich immer gesagt, daß ich diesen Einfluß nicht für einen Vorteil halte, weder für das deutsche Volk noch für Deutschland, das ein christlicher Staat war und auf christlichen Auffassungen basiert. Und es ist auch kein Vorteil für die Juden, denn das steigerte die Animositäten gegen sie. Aus diesem Grunde war ich immer dafür, die Teilnahme von Juden in jenen Bereichen einzuschränken; nicht unbedingt im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil, sondern sie nichtsdestoweniger zu begrenzen auf einen gewissen Prozentsatz.“

Rufen wir nur kurz in Gedächtnis, dass die Nürnberger Gesetze die Juden nicht wegen des Glaubens ihrer Bürgerrechte entkleidete, sondern wegen ihrer angeblichen Rasseneigenheiten. Wie sich das genuin Jüdische an der Politik von Rathenau gegen das genuin Arische in der Politik Stresemanns abhebt, bleibt Schachts Geheimnis.

Justice Jackson entzaubert auch noch den Mythos der Königsberger Rede, indem er folgende Passage daraus vorliest:

„Das Ziel, worauf diese Leute (= die randalierenden Nazis, d. Verf.) hinarbeiten, ist grundsätzlich richtig und gut. Es gibt keinen Platz im Dritten Reich für Geheimgesellschaften, egal wie harmlos sie sein mögen. Die Priester und Pfarrer sollten sich um die Seelen kümmern, nicht um Politik. Die Juden müssen begreifen, dass ihr Einfluss für alle Zeiten dahin ist.“ (Rückübersetzung aus NMT-Protokoll.)

Anzumerken bleibt noch, dass Schacht bei dieser Gelegenheit zugibt, das Gesetz des Devisenverbotes für Juden sowie ein Verbot, dass Juden im Bankfach Prüfungen ablegen dürfen, gebilligt und eigenhändig unterschrieben hat. Auf Jacksons Frage nach dem Verbot, deutsches Eigentum ins Ausland zu überführen oder solches im Ausland zu lassen und die Ahndung dieser „Delikte“ durch die Todesstrafe, bekennt Schacht deren Billigung.

Jackson: War Ihnen klar, dass dieses Gesetz vor allem Juden betraf?

Schacht: Ich hoffe, die Juden haben nicht mehr betrogen als die Christen.

Jackson: Todesstrafe? Ist das Ihre Idee von Recht?!

Schacht: Verstehe ich nicht. Meine Idee?

Jackson: Ja.

Schacht: Das war die Idee des Finanzministers. Und ich habe das

unterschrieben.“

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