Neue Auflage von Hitlers amerikanische Lehrer erschienen

Seit dem 17. Oktober 2016 ist eine neue, überarbeitete Ausgabe von

Hermann Ploppa: „Hitlers amerikanische Lehrer – Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus“ erschienen, mit neuer Umschlag-Gestaltung und neuer Laufnummer (ISBN) Das Buch kann direkt bestellt werden beim Verlag über die Adresse: liepsenverlag@gmail.com.

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Hermann Ploppa: „Hitlers amerikanische Lehrer – Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus“

Liepsen Verlag Marburg ISBN 978-3-9812703-3-4

 

 

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Hitler wurde schon 1922 von Ford finanziert

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Bereits 1922 war allgemein bekannt, dass die nationalsozialistische „Bewegung“ von außen massiv finanziell unterstützt wurde. Ein Artikel in der New York Times aus dem Jahre 1922 spricht ganz offen über die Entwicklungshilfe, die Hitler und seinen Gefolgsleuten durch den Automobil-Milliardär Henry Ford zuteil wurde. Hitlers amerikanische Lehrer präsentiert jetzt eine eigene Übersetzung ins Deutsche:

Berlin erfährt, dass Ford Hitler unterstützt

Bayrischer Antisemiten-Chef hat das Porträt des Amerikaners und dessen Buch in seinem Büro

New York Times, 20. Dezember 1922. Seite 2

Gibt das Geld verschwenderisch aus

Eine deutsche Zeitung appelliert an den Botschafter der USA, eine Untersuchung anzuordnen

Sondertelegramm an die New York Times vom 10. Dezember 1922

Ein Gerücht geht hier um, dass Henry Ford, der amerikanische Automobilhersteller, Adolf Hitlers nationalistische und antisemitische Bewegung in München finanziert. Tatsächlich hat das Berliner Tageblatt einen Appell an den amerikanischen Botschafter in Berlin geschickt, Untersuchungen anzustrengen und einzugreifen.

Zweifellos gibt es einige Gründe für den Verdacht, dass Hitler ausländisches Geld ausgibt. Denn, so bemerkt die Zeitung, was seine Anhänger in ganz Deutschland an Beiträgen für seine Bewegung beisteuern, könnte schwerlich ausreichen, um solche gewaltigen Ausgaben zu decken, wie es seine persönlichen und geschäftlichen Unternehmungen erfordern. Seine geräumigen Hauptquartiere in München sind exquisit eingerichtet und seine Organisation beschäftigt eine ganze Menge hochbezahlter Offiziere und Angestellter.

Letzten Sonntag inspizierte Hitler das so genannte Sturmbataillon, das seiner Organisation zugeordnet ist, mit 1.000 jungen Männern in brandneuen Uniformen, alle bewaffnet mit Revolvern und Totschlägern, die sie allerdings verborgen tragen. Selbstverständlich fragen sich friedfertige Mitbürger, wer denn diese Uniformen und Waffen bezahlt hat, und wer die gewaltigen Ausgaben übernommen hat für die sechs Versammlungen, die Hitler am selben Tag in ganz München abhielt, und wer die beiden gut motorisierten brandneuen Autos bezahlt hat, in denen Hitler und sein Stab von einer zur anderen Versammlung geeilt ist.Reichsparteitagnov1935

Die Wand neben dem Schreibtisch in Hitlers Privatbüro ist ausgeschmückt mit einem großen Bild von Henry Ford. Im Vorzimmer befindet sich ein großer Tisch mit Büchern, und nahezu alle diese Bücher sind Übersetzungen eines Buches, das Ford geschrieben und veröffentlicht hat. Wenn man einen von Hitlers Untergebenen nach dem Grund für Fords Beliebtheit in diesen Kreisen fragt, dann wird er wissend schmunzeln, aber nichts sagen.

Auch in nationalistischen Kreisen Berlins vernimmt man häufig den Namen von Ford aus dem Munde von Leuten, die so ziemlich die Letzten wären, mit denen ein Amerikaner, der die republikanische Verfassung achtet, irgendwelchen Kontakt wünschen würde.

Der Korrespondent der New York Times ist in der Lage zu berichten, dass gewisse Kreise, deren Aufgabe die Herstellung von Propaganda für das Haus Hohenzollern ist, sich an Henry Ford gewandt haben – dessen Name ihnen zugespielt wurde als einem Mann, der auf solche Anfragen positiv reagiert – wegen finanzieller Unterstützung.

Es muss zugestanden werden, dass die Antwort negativ ausfiel. Mister Ford hat nicht in die monarchistische Propaganda investiert. Tatsächlich hat er das jenen Leuten klar gemacht, die nach Rückkehr von Wilhelm verlangen. Und diese Tatsache könnte verantwortlich sein für die Anstrengungen, die Hitler bei jeder Gelegenheit unternimmt um zu bekennen, dass er keine monarchistische Bewegung unterstützt, ob nun Hohenzollern, Wittelsbach oder für welchen Prinzenanwärter auch immer.

Wenn nun die Münchner Regierung seine militärische Organisation, seine Ausschreitungen gegen Recht und Gesetz, seine Reden, in denen er sein Publikum aufstachelt, Juden und Sozialisten zu ermorden, toleriert; dann gibt es nur eine Erklärung, sagen die Berliner Beobachter, nämlich, dass diese Behörden Hitlers Bekenntnis, kein Interesse zu haben an den Wittelsbachern oder den Hohenzollern, nicht sehr ernst nehmen, ungeachtet des Bildes, das sein Privatbüro ziert.

Es wird hier spekuliert, ob Hitlers Überraschungsauftritte in norddeutschen Städten ein Ende haben werden, wenn jetzt die nationalistischen Judenhasser in Berlin von sich aus eigene Ortsgruppen aufgemacht haben unter der Führung von Reventlow und von Graefe, wie wir gestern berichteten. Reventlow hat bereits Büros für seine neue Deutschvölkische Freiheitspartei eröffnet.

 

Sondernachricht für die New York Times

 

Detroit, 19. Dezember. Henry Ford konnte heute nicht befragt werden, aber sein Generalsekretär, E.G. Liebold, sagte, er wisse nichts von den Berichten über ihn in Berlin.

 

Hitler wurde bereits 1920 aus den USA finanziert

Deutsche Übersetzung des New York Times-Artikels hier

… und zwar durch den Automobilgiganten Henry Ford. Das wurde in der ehrwürdigen New York Times im Jahre 1922 berichtet. Da in zunehmendem Maße Dokumente, die für die USA nicht so schmeichelhaft sind, aus dem Internet verschwinden, veröffentlichen wir den New York Times-Artikel auf diesem Blog.

Bavarian Anti-Semetic <sic!> Chief Has American’s Portrait and Book in His Office.

NYT, December 20, 1922; page 2

SPENDS MONEY LAVISHLY

One German Paper Appeals to the United States Ambassador to Make Investigation.

Copyright, 1922, by The New York Times Company.

Special Cable to The New York Times. BERLIN, Dec. 10 — A rumor is current here that Henry Ford, the American automobile manufacturer, is financing Adolph Hitler’s nationalist and anti-Semetic [sic] movement in Munich. Indeed, the Berlin Tageblatt has made an appeal to the American Ambassador in Berlin to investigate and interfere.

Doubtless there is some ground for suspicion that Hitler is spending foreign money, for the paper marks his admirers throughout Germany contribute toward his movement would hardly suffice to pay for such large expenditure as his personal and business establishments require. His spacious headquarters in Munich are splendidly furnished and his organization employs a host of highly paid lieutenants and officials.

Last Sunday Hitler reviewed the so-called Storming Battalion attached to his organization, numbering about 1,000 young men in brand new uniforms and all armed with revolvers and black-jacks, which, however, they carried concealed. Naturally, peaceful citizens ask who has paid for these uniforms and arms, who defrayed the heavy expenses of the six meetings Hitler held the same day in all parts of Munich and who paid for the two powerful, brand-new autos in which Hitler and his staff hurried from and to the meetings.

The wall beside his desk in Hitler’s private office is decorated with a large picture of Henry Ford. In the ante-chamber there is a large table covered with books, nearly all of which are a translation of a book written and published by Henry Ford. If you ask one of Hitler’s underlings for the reason of Ford’s popularity in these circles he will smile knowingly but say nothing.

In Nationalist circles in Berlin, too, one often hears Ford’s name mentioned by people who would seem the very last in the world with whom an American respecting the Republican Constitution would seek any association.

The New York Times correspondent is in a position to say that certain circles who make Hohenzollern propaganda their business addressed Henry Ford- whose name was given them as being that of a man likely to respond favorably – for financial aid.

It must be admitted that the result was negative. Mr. Ford has not invested in the monarchist propaganda. Indeed, he has made that quite clear to those who long for Wilhelm’s return. And this fact may be responsible for the pains Hitler takes at every occassion to state that he is not supporting a monarchist movement, be it for a Hohenzollern, Wittelsbach or any other princeling.

If the Munich Government tolerates his military organization, his excesses against law and order, his speeches inciting his audiences to kill Jews and Socialists, then there is only one explanation, Berlin observers say, namely, that these authorities do not take Hitler’s profession of not being interested in either the Wittelsbachs or the Hohenzollerns very seriously, despite the picture that is gracing his private office.

It is wondered here whether Hitler’s surprise parties to North German towns will cease now that the Berlin, Nationalist Jew baiters have set up shop for themselves under the Reventlow and von Graefe, as reported yesterday. Reventlow has already opened offices for his new Nationalist Liberty Party.

Special to The New York Times.

DETROIT, DEC. 19.-Henry Ford could not be interviewed today, but his general secretary, E.G. Liebold, says he knows nothing about the reports concerning him current in Berlin.

 

The American Teachers of Adolf Hitler – Hitlers Amerikanische Lehrer

Diesen Text können Sie hier auf Deutsch lesen

Hermann Ploppa
The American Teachers of Adolf Hitler –
The Elites of the USA as sponsors of the Nazi Movement

ISBN 978-3-9812703-0-3

Is the Nationalsozialismus with all its terrible excesses a pure product of Germany? Of the common people of Germany? Of German Kultur?

The author substantiates his thesis that this is exactly not the case by presenting documents which were unknown so far: that many components of Nationalsocialism have been derived out of endeavors from the US in the beginning of the twentieth century, and which have been middle of the road there: the ideology of the Nordic master race or the “elimination of the inferior” for instance. Already before the Great War in many states of the US laws have been enacted for the sterilization and castration of the “inferior”.
And that’s not all: in the year 1914 the federal government of the US, distinguished foundations like Carnegie or Rockefeller and the elite of the scientists of American ivy league universities worked hard for a detailed race betterment program not only for the USA but also for whole mankind. By this plan there should have been “eliminated” 45 million “inferiors” in the US alone until the year 1985.
Adolf Hitler propagated this program in “Mein Kampf” with fervor. Hitler never made a secret out of the fact that he owes many essential ideas to Americans like Henry Ford, Madison Grant or Lothrop Stoddard.
“Hitlers Amerikanische Lehrer” was published in the fall of 2008. The author had to sell the book by self-publishing because no publisher had the balls to challenge the middle-of-the-road narrative of the exclusive responsibility of the German people for the rise of fascism in that country. Also book reviews are very rare until today.
But the subject is also of great potential for the English speaking community on the globe. So maybe there will be a courageous publisher for an edition of this book in English language. Let’s see…

Hitlers Amerikanische Lehrer

Das Buch kann unter dieser Emailsdresse direkt bestellt werden:

liepsenverlag@gmail.com


Hermann Ploppa:
Hitlers Amerikanische Lehrer –

Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung

ISBN 978-3-9812703-0-3

Ist tatsächlich der Nationalsozialismus mit all seinen schrecklichen Auswüchsen ein rein deutsches Produkt? Der Autor weist anhand von bislang unbekannten Dokumenten nach, dass viele Elemente des Nationalsozialismus aus Bestrebungen hervorgingen, die in den USA bereits seit der Wende zum Zwanzigsten Jahrhunderts Mainstream waren: z.B. die Ideologie der nordischen Herrenrasse oder die „Eliminierung Minderwertiger“. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurden in vielen Staaten der USA Gesetze zur Sterilisierung oder Kastration „Minderwertiger“ in Kraft gesetzt.

Und nicht nur das: im Jahre 1914 erarbeiteten US-Regierung, angesehene Stiftungen wie Carnegie oder Rockefeller, sowie die besten Wissenschaftler amerikanischer Universitäten ein detailliertes Rassenaufartungsprogramm nicht nur für die USA, sondern für die gesamte Menschheit. Nach diesem Plan sollten bis zum Jahre 1985 allein in den USA 45 Millionen „Minderwertige“ „eliminiert“ werden.

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Hitlers Lehrmeister Madison Grant

Adolf Hitler hat dieses Programm in „Mein Kampf“ mit Eifer propagiert. Hitler hat auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er den US-Amerikanern Henry Ford, Madison Grant und Lothrop Stoddard entscheidende Anregungen verdankt.

Leseprobe: Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Hitlers Amerikanische Lehrer – Inhaltsverzeichnis

Einleitung 13

Teil I: Die Formierte Gesellschaft – Gemeines Volk und Eliten 23

Erstes Kapitel: Das Volk – Indianer und „Neger“ 25

Zweites Kapitel: Das Volk und seine Blitzableiter 34

Drittes Kapitel: Erste Annäherung an die Eliten 42

Viertes Kapitel: Demokratie auf Amerikanisch 52

Fünftes Kapitel: Effizienz und Weltherrschaft 60

Sechstes Kapitel: Der Weg in die Formierte Gesellschaft -The Corporate State 69

Siebtes Kapitel: Den Süden umwerben 78

Achtes Kapitel: Die Elite schubst das Volk über die Klippe 85

Neuntes Kapitel: Die zentrale Erfassung im Totalen Krieg 93

Zehntes Kapitel: Sanfte Macht 98

Elftes Kapitel: Harte Macht 106

Zusammenfassung für den Ersten Teil 115

Teil II: Auslese und Züchtung – Eugenik und Euthanasie 119

Zwölftes Kapitel: Aufstieg der Eugenik in den USA 121

Dreizehntes Kapitel: Rassenaufartung für Nation und Rendite 132

Vierzehntes Kapitel: Wege in die Sackgasse 143

Fünfzehntes Kapitel: Töten für das Bruttosozialprodukt 156

Teil III: Hitlers Lehrmeister 165

Sechzehntes Kapitel: Madison Grant – Anwalt von Natur und Nordischer Rasse 167

Siebzehntes Kapitel: Der Untergang der Nordischen Rasse 174

Achtzehntes Kapitel: Visionär und rassistischer Geostratege: Theodore Lothrop Stoddard 186

Neunzehntes Kapitel: Das trotzige Aufbegehren des Untermenschen … 197

Zwanzigstes Kapitel: Hitler als „Verkaufsagent“ der amerikanischen Eugenik 209

Einundzwanzigstes Kapitel: Annäherung an Ford -„Die Protokolle der Weisen von Zion“ 219

Zweiundzwanzigstes Kapitel: Der kindische Autogott – Henry Ford 231

Dreiundzwanzigstes Kapitel: Henry Ford und der „Internationale Jude“ 242

Vierundzwanzigstes Kapitel: Henry Ford und die Nazis 256

Schlussfolgerungen 269

Dank 285

Literatur 286

Glossar Amerikanisch-Nazideutsch 289

Index Sachen 290

Index Personen 290